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Juni 2016

... argentinische Rindersteaks, könnte man meinen. Aber nein - es geht um Carl Meyer und seine deutsch-jüdische Familie. Mitte der 1930er Jahre bewohnten Carl und Clara Meyer mit ihren Töchtern Helga und Inge kurzzeitig eine Wohnung im Dachgeschoss des Hauses Krahnstraße 1/2 in Osnabrück, in

21. Oktober 1870: Mitten in der Nacht ist das Geschrei eines Babys am Osnabrücker Güterbahnhof zu hören. Friederike Krone bringt hier ihr viertes Kind zur Welt. Aus Carl Krone junior wird später der „König des deutschen Circus“.

Als der 1859 in Papenburg geborene Nikolaus H. Bödige vor 90 Jahren auf dem Hüggel umherstreifte, war GPS-Technology noch reinste Utopie. Der Hobbygeologe, der seit 1897 als Mathematiklehrer am Carolinum ist Osnabrück tätig war, orientierte sich in den Wäldern von Hasbergen auf ganz klassische Weise.

Menschen horten allerlei Dinge, doch eines der wohl außergewöhnlichsten Sammelobjekte findet sich bei Matthias Werner in Osnabrück: Der Staubsauger. Im Keller seiner Oma hat Werner sich ein kleines Privatmuseum eingerichtet, in dem er 350 Staubsauger (unter anderem auch das Vorwerkmodell ,,Kobold“) und Haushaltsgeräte ausstellt.

Ende des 15. Jahrhunderts brannte das Wohn- und Wirtschaftsgebäude der Schelenburg nieder, nur der mächtige Wohnturm blieb von den Flammen verschont. Hausherr Sweder von Schele beauftragte den aus Süddeutschland stammenden Jörg Unkair mit der Neugestaltung der Anlage. Der Architekt errichtete zwischen 1530 und 32 eines

Exakt ausgemessene Grasteppiche, glatt geschnittene Hecken, symmetrisch angeordnete Zierblumen – und dazwischen aufdringlich grinsende Gartenzwerge: So oder ähnlich stellen sich kritische Zeitgenossen Osnabrücks Mustergarten vor.

Schon im Jahre 1512 tauchte der Name Dodesheide im geschichtlichen Ortsverzeichnis des Fürstbistums Osnabrück auf. Bis heute gibt es zwar mehrere interessante Deutungsvorschläge, aber bei genauerer Betrachtung ergeben sich fast überall Widersprüche.

Die Auseinandersetzung und der Umgang mit dem Thema Tod waren im Mittelalter allgegenwärtig. Der Gedanke des „memento mori“ (lat.: „Gedenke des Todes“) führte den Menschen bewusst die Vergänglichkeit der eigenen Existenz vor Augen. Der Tod galt unwiderruflich für Jedermann, egal welcher sozialen Gesellschaftsschicht der Sterbende

Ein perfekter Kinoabend muss gut geplant sein und viele Details werden schon abgestimmt, lange bevor die Kinogäste ihren Wunschfilm in Leinwandatmosphäre erleben können. Hier spielt die Programmgestaltung und der richtige Film-Mix eine wichtige Rolle.