Wo sind Gurken unerwünscht?

Auf jeder Gin-Flasche der Marke O49 ist eine durchgestrichene Salatgurke zu sehen. Das grüne Gemüse muss leider draußen bleiben. Aber dafür gibt es gute Gründe.

Ist die Gurke ein Mode-Gemüse?

Wenn man ein Glas Gin bestellt, dann ja. Denn viele Barkeeper geben ein Stück Salatgurke mit ins Glas, um das Aroma des Gins zu unterstreichen. Bei einigen wenigen Sorten ergibt das auch Sinn, weil schon bei der Produktion Gurke hinzugefügt wird. Doch nicht immer wird darauf geachtet, welche Botanicals überhaupt in einem Gin enthalten sind. Im O49 gibt es beispielsweise keinen Gurkenextrakt. Deshalb schmeckt es nicht, wenn man eine Scheibe hineinlegt. Besser geeignet sind Wachholderbeeren, Salbeiblätter oder (ganz klassisch) Zitronenscheiben. Alle drei Botanicals runden den Geschmack des original Gins aus dem Osnabrücker Land ab.

Wie wird der O49 hergestellt?

Die Firma Spirit 49 verarbeitet ausschließlich Produkte aus hundertprozentig biologischem Anbau. Die Familien-Destille befindet sich im Teutoburger Wald. Seit mehr als 130 Jahren wird jede Flasche von Hand abgefüllt. Eine Flasche Pure Organic Gin enthält Wachholderbeeren, eine herbe Note der Deutschen Hopfenblüte und eine geringe Essenz Salbei. Mit 49% Vol. ist der O49 kerniger als handelsübliche Gin-Produkte. Er schmeckt pur mit Eis, klassisch mit Tonic oder für Kenner mit einem Blatt frischem Salbei im Glas.

Mehr zum Thema O49:
» www.spirit49.de

Ausgabe 10, 2/2015 | Autor: Juliana Schnuck

Bildnachweise

Bild: © Spirit 49