Wen schicken Ärzte zum Sport?

Unfälle, Operationen und (chronische) Krankheiten können die Lebensqualität dauerhaft beeinträchtigen. Doch es gibt Möglichkeiten, Schmerzen und Beschwerden zu überwinden und das eigene Wohlbefinden zurückzuerlangen.

Ärzte und Sozialversicherungsträger setzen immer häufiger auf den sogenannten Rehabilitationssport, der Patienten hilft, mit gezielten Übungen unter fachkundiger Anleitung schnell wieder fit und aktiv zu werden. Rehasport kann für nahezu jedes Krankheitsbild und außerdem von jedem Arzt verordnet werden. Er eignet sich für Menschen mit Rücken-, Schulter- und Nackenschmerzen, aber auch für Osteoporose-, Krebs- und Parkinson-Patienten, Diabetiker oder junge Menschen, die schlicht unter Bewegungsmangel leiden.

Da die Maßnahmen nicht der Heilmittelverordnung unterliegen, sind sie budgetneutral für die Mediziner. Die Kosten werden zumeist von den (gesetzlichen) Krankenkassen übernommen, welche die ärztliche Verordnung allerdings im Vorfeld genehmigen müssen. Die Kassen können sportliche Aktivitäten und regelmäßige Trainingseinheiten auch als ergänzende Leistung zur Rehabilitation fördern. Die Dauer der Maßnahmen hängt von der individuellen Krankheitsgeschichte ab und reicht von 6 bis zu 36 Monaten.

Wer darf Rehasport anbieten?

Insgesamt gibt es in Osnabrück derzeit gut zwei Dutzend Anbieter für Rehasport. Die Angebotspalette ist breit, unterliegt aber klaren Bestimmungen. Deshalb wird Rehasport von Vereinen, Physiotherapeuten oder qualifizierten und zertifizierten Studios angeboten – wie zum Beispiel der CORPO Fitness Lounge in der Berghofstraße, die ein professionelles und umfassendes Rehasport-Programm entwickelt hat.
Weitere Infos dazu unter: www.corpo-fitness-lounge.de

Ausgabe 12, 4/2015 | Autor: Beitrag der Redaktion

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