Woher kommen die Vereinsfarben? (Teil 5: VfL Osnabrück)

Der SV Rasensport trägt schwarz-weiß-grün, Blau-Weiß Schinkel natürlich blau-weiß und der SC Melle hat sich für einen Rot-Ton mit dem geheimnisvollen Namen „HKS 18“ entschieden. Doch wie kamen Vereine aus Osnabrück Stadt und Landkreis zu ihrem Namen? Teil 5 unserer Reihe gibt Antworten für den VfL Osnabrück und wirft überdies einen Blick nach Ostercappeln.

Schon die Vorgängervereine trugen gelegentlich lila-weiße Trikots, doch bis 1937 waren Schwarz und Weiß die Farben des VfL Osnabrück. Nach der Wiedervereinigung mit dem SC Rapid, der sich 12 Jahre zuvor abgespalten hatte, übernahm der fusionierte Verein das Lila-Weiß des SC, der sich zwar nach Rapid Wien benannt, aber für die Vereinsfarben des Stadtrivalen Austria Wien entschieden hatte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg stiegen die VfLer aus Kostengründen kurzzeitig auf andere Jerseys um, die ihnen postwendend den Spitznamen „rote Teufel“ bescherten. Seit den 50er Jahren tragen die Lila-Weißen ihren Namen wieder zu Recht und mit Stolz – wie übrigens auch der 1921 gegründete Ostercappelner Fußballverein e.V..
Der Klub tritt als SG Ostercappeln/Schwagstorf in der Kreisliga an, feiert aber nach eigenen Angaben bereits seit 1975 das Vereinsfest „Lila-Weiße Nacht“.

Ausgabe 5, 4/2013 | Autor: Beitrag der Redaktion

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